Mein lieber Papa, lieber Opa Max,
heute ist Claras erster Geburtstag – ein Tag, auf den du dich so gefreut hättest.
Und doch bist du nicht hier, um ihn mit uns zu feiern.
Es ist ein Tag voller Freude, aber auch voller Sehnsucht nach dir.
Ich stelle mir vor, wie du Clara in deinen Armen hältst, sie mit deinen liebevollen Späßen zum Lachen oder auch zum weinen :-) bringst, ihr kleine Zaubertricks zeigst und dich dabei selbst über ihre staunenden Augen freust.
Dein Lachen würde den Raum füllen, so wie es früher immer war.
Du hättest sie liebevoll geneckt, so, wie nur du es konntest – nie zu viel, immer mit Herz.
Clara hätte dich geliebt, Papa.
Deine Herzlichkeit, deine Lebenslust, deine Wärme.
Und auch wenn sie dich nie kennenlernen durfte, glaube ich, dass sie dich irgendwie spürt.
In ihrem fröhlichen Wesen, in ihrem Lachen, in diesem kleinen Funkeln in den Augen – da sehe ich dich wieder.
Manchmal, wenn die Sonne besonders hell scheint, wenn der Wind so sanft über Claras Haar streicht oder uns ein besondere schöner Schmetterling begleitet, habe ich das Gefühl, du bist da.
Nicht sichtbar, aber spürbar.
So, als würdest du uns zuflüstern: „Ich bin bei euch – immer.“
Heute brennt eine Kerze für dich, lieber Papa.
Sie leuchtet für die Liebe, die bleibt, für die Erinnerungen, die wärmen,
und für das Band zwischen dir Clara und Emil , das kein Himmel trennen kann.
Du fehlst uns so sehr. 😓
Aber deine Liebe lebt – in deinen Urenkeln, in uns, in allem, was wir fühlen.
In Liebe, für immer verbunden, du fehlst uns so sehr!!!