Prof. Dr. Cord Benecke (60)

* 22.03.1965 † 30.12.2025
Urnenbeisetzung:
Ort:Innsbruck / Scharmbeck

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Prof. Dr. Cord Benecke

Kondolenzbuch

† 30.12.2025

Jan B.:

Zutiefst bewegt habe ich vor wenigen Augenblicken von Herrn Beneckes Tod erfahren und möchte insbesondere seiner Familie an diesem Punkt mein aufrichtiges und allertiefstes Mitgefühl ausdrücken. 

Auch, wenn ich mich nur nebenberuflich mit Psychoanalyse und Psychiatrie beschäftige, hat mich die humorvolle, feinfühlige, zugewandte und überaus empathische Art, mit der sich Herr Benecke so intensiv dem menschlichen Verhalten gewidmet hat, immer wieder tief berührt und inspiriert.

Dir, lieber Cord, wünsche ich eine friedliche Reise - und vielen herzlichen Dank für Dein liebevolles Wirken und Deine unfassbar wichtige und passionierte Arbeit ♥️🙏🏼

Bremen, im Januar 2026

Geschrieben am23.01.2026um16:02

Melanie Sakkalaek:

Ich habe Sie während meines Bachelorstudienganges “ Soziale Arbeit ” kennengelernt und hatte Sie auch später im Masterstudiengang “ Klinische Psychologie und Psychotherapie”. 

Sie waren stets eine Inspiration für mich gewesen, wie kein(e) andere(r).

Gute Reise!

 

Geschrieben am23.01.2026um10:27

Berliner Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse (BIPP):

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Cord Benecke. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen Kindern sowie allen, die ihm nahestanden.

Während Freud betont hat, dass alles Leben dem Tod entgegenstrebt, hat er ebenso hervorgehoben, dass es die Aufgabe der Libido ist, Verbindungen zu schaffen und zu erhalten. Cord Benecke hat in seinem Wirken eindrucksvoll verkörpert, was es heißt, verbindend zu sein: Er schuf unzählige Beziehungen zwischen Kolleginnen und Kollegen, zwischen Generationen von Analytiker:innen, zwischen Forschung und Praxis sowie zwischen Denken, Lehren und persönlicher Begegnung. Wir werden ihn als einen für die Belange der Psychoanalyse überaus engagierten, leidenschaftlichen und mitreißenden Kollegen in Erinnerung behalten, als einen menschlich nahbaren, humorvollen und klugen Menschen, der viele von uns beeinflusst und miteinander verbunden hat... und als einen Menschen, mit dem es einfach schön war, Zeit zu verbringen. Seine Haltung, seine Präsenz und sein Wirken werden uns fehlen.

Thomas Huckert für die Lehranalytiker:innen des Berliner Instituts für Psychotherapie und Psychoanalyse (BIPP)

Geschrieben am21.01.2026um10:40

Janine Euler:

In the middle of the night
I go walking in my sleep
Through the desert of truth
To the river so deep
We all end in the ocean
We all start in the streams
We're all carried along
By the river of dreams

aus: Billy Joel: The river of dreams

Ich durfte meine Masterarbeit zum Thema Träume bei Ihnen schreiben - vielen Dank dafür!

Geschrieben am21.01.2026um09:23

Sabine:

In Hochachtung und Trauer. Danke.

Geschrieben am20.01.2026um12:59

B. Kleist:

Sehr geehrte Familie Benecke,

mit großer Betroffenheit habe ich die Nachricht vom Tod Ihres Mannes und Vaters gelesen. Ich habe Ihren Mann und Vater bei einer OPD-Schulung, vielen Vorträgen und Seminaren erleben dürfen - als sehr einfühlsamen Lehrer, Vermittler seiner Überzeugungen, seiner Botschaft.

Was sein Tod für Sie als Familie, Ehefrau, Kinder, Geschwister …, alles bedeutet, ist von außen nur näherungsweise vorstellbar, erinnert an eigene Verlusterfahrungen - und den Weg des Trauerns. Dazu wünsche ich Ihnen viel Mut, Kraft, viele frohe Erinnerungen, auch gemeinsame Tränen.

Beate Kleist

Geschrieben am18.01.2026um14:37

Yvonne Winter:

Liebe Familie und Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen von Cord Benecke,

Wir möchten Ihnen unser ganz herzliches Beileid und Mitgefühl ausdrücken für diesen großen Verlust und wünschen Ihnen in dieser schweren Zeit viel Kraft und Zuspruch.
Cord Benecke war über viele Jahre auf unserer Wahlliste in der Psychotherapeutenkammer Hessen. Wir werden ihn als einen stets zugewandten, engagierten, streitbaren und sehr humorvollen Menschen in Erinnerung behalten. Seine lebendige Begeisterung für die Psychoanalyse hat viele junge Kollegen angesteckt. Bis zuletzt hat er sich unermüdlich für diese Interessen eingesetzt.
Sein früher Tod berührt uns alle schmerzlich.

Für die Psychodynamischen Listen PP+KJP in der PTK Hessen:
Yvonne Winter

Geschrieben am15.01.2026um07:05

Evamaria Meier:

Ich kannte Sie nicht persönlich, dennoch hat mich ihr Tod sehr bewegt.

Danke für Ihr Lehrbuch, in dem Sie mir als KLIPP-Master-Studierende an einer VT-lastigen Uni, die psychodynamischen Verfahren nachgebracht haben, sowie für die großzügigerweise kostenlos auf Youtube zur Verfügung gestellten Videos zur OPD, mit denen ich mich auf meine Approbationsprüfung vorbereitet habe.

Da ich selbst sehr früh meinen Vater verloren habe, wünsche ich Ihrer Familie, insbesondere Ihren Kindern, viel Kraft und Unterstützung in der kommenden Zeit.

Geschrieben am13.01.2026um14:49

Fachschaftsrat der Psychologie – Uni Kassel:

Sehr geehrter Herr Professor Benecke,
die Nachricht Ihres Verlustes hat uns schmerzlich berührt. Im Namen des Fachschaftsrates möchten wir unsere herzliche Anteilnahme aussprechen und in tiefem Mitgefühl Ihrer Familie, besonders Ihrer Frau und Ihren Kindern, in dieser schweren Zeit viel Kraft und Unterstützung wünschen. Wir werden Sie als engagierten, inspirierenden und stets nahbaren Professor in dankbarer Erinnerung behalten. Sie haben in vielen von uns eine große Begeisterung für die Psychoanalyse geweckt, waren nie um eine eindrückliche Anekdote aus der Praxis verlegen und haben sich mit Nachdruck für die Förderung von Forschung und Lehre eingesetzt. Sie haben mit Ihrem Kampfgeist für die psychoanalytische Forschung so viel bewegt und auch berufspolitische Entscheidungen im Sinne der Analyse beeinflusst. Wir halten Ihre Klugheit, Humor, Leidenschaft und Zuversicht dankbar in uns - Ihr Wirken wird in unserem Studium und unserem weiteren beruflichen Weg weiterleben.
In tiefer Anteilnahme 
Ihr FSR Kassel

Geschrieben am13.01.2026um14:49

TFP-Institut München:

Die Kolleginnen und Kollegen des TFP-Instituts München trauern um ihren lieben Kollegen und guten Freund Cord Benecke. Manche von uns kannten Cord seit dem Studium, andere haben mit ihm gearbeitet, geforscht, publiziert und in Gremien und Institutionen für die Sache der Tiefenpsychologie und Psychoanalyse und der Übertragungsfokussierten Psychotherapie TFP gestritten - und nicht zuletzt bei vielen Gelegenheiten auch fröhlich feiern können. Wir waren immer beeindruckt und dankbar für sein unglaubliches Engagement und seine kluge und humorvolle Art, die so mitreißend war. Sein Tod kam viel zu früh. 

Unsere Gedanken gehen an seine Familie, der wir viel Kraft und Unterstützung wünschen in dieser schweren Zeit. Wir vermissen ihn sehr und sind zutiefst traurig.

Für das TFP-Institut München: 

Susanne Hörz-Sagstetter, Philipp Martius, Corinna Wernz

Geschrieben am13.01.2026um14:49

Andrea Link:

Liebe Familie und Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen von Cord Benecke,

ich möchte Ihnen mein ganz herzliches Beileid und tiefes Mitgefühl ausdrücken für Ihren großen Verlust. Cord Benecke behalte ich als humorvollen, hilfsbereiten und begeisterten Forscher und geduldigen Wegbereiter der Praxisstudie in Erinnerung. 

Lieben Dank dafür!  Andrea Link

Geschrieben am12.01.2026um18:12

Hermann und Susanne Staats:

Lieber Cord, 

mehr als 20 Jahre lang war es eine Freude und ein Glück, mit Dir zusammen zu arbeiten, liebevoll zu lästern und über das Leben und später Sterben nachzudenken. Du konntest die Aufgaben wichtig, Dich selbst aber nicht zu ernst dabei nehmen.

Als wir uns als Mitglieder der von Rainer Krause im Auftrag der DPG zusammengestellten Forschungskommission der DPG 2005 in Saarbrücken kennen lernten, hast Du die Geschichte 
Deiner Aus- und Weiterbildungen als die eines spannenden Abenteuers erzählt - mit Freundschaften, Feiern und Fehden, ambivalenten FeldherrInnen, mit denen es zu kämpfen galt, mit wichtigen Siegen und vorübergehenden Niederlagen – und mit einem selbstironisierenden Augenzwinkern und einer ungeheuren Neugier an anderen.

Unsere jährliche „Summer School der DPG zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses“ machtest Du zu einem fruchtbaren, humorvollen und mit ihrem offenen, intensiven Austausch auch erholsamen Arbeitsraum. Du hast es genossen, mit Freunden und Kollegen psychoanalytische Theorien und empirischer Forschung zu verbinden und dabei andere zu fördern. Als einer von wenigen hast Du die Verfahrensvielfalt in der Psychotherapie als Forderung nicht unter machtpolitischen Gesichtspunkten gesehen. Du warst inhaltlich überzeugt von dem, für das Du gestritten hast. So waren Dir auch politische Gegner selten dauerhaft böse – selbst wenn Du als einziger Psychoanalytiker in vielen Gremien gegen Deine KollegInnen mehr durchsetztes, als Dir zugestanden werden sollte. 

Du hast keinen Ärger gescheut, wenn du Dich gegen Aufträge und Ansinnen wehrtest, die bestimmte „wissenschaftliche“ Ergebnisse wünschten und vorherbestellen wollten. Deine andere mitdenkende, klare Unabhängigkeit nach allen Seiten hat Dir Achtung und gute und treue FreundInnen jenseits von Schulrichtungen verschafft. Du mochtest den offenen Streit, pragmatische Lösungen ebenso wie ein klares Nein zu übergriffigem Verhalten in Institutionen und Gremien. Du kamst und warst da: Offen, fragend, anerkennend, kritisch, auch den eigenen Annahmen gegenüber und nach Möglichkeiten der Verständigung suchend. Damit hast Du viele KollegInnen für eine psychoanalytische Aus-  oder Weiterbildung gewonnen. 

Du konntest Deine Freude an der Arbeit mit anderen teilen. Sie war eingebettet in ein reiches Interesse an der Welt. In den letzten 5 Jahren Deines Lebens wurde Dir der Kampf gegen die Klimakatastrophe ein zentrales Anliegen. Es ging Dir um die Zukunft der Psychologie und der Psychoanalyse, drängender aber noch um die unserer Umwelt. Manchmal warst Du fassungslos (soweit man so etwas bei Dir überhaupt sagen kann) über die Verleugnung dieses Geschehens und die alltägliche Verantwortungslosigkeit, mit der wir zu dieser Zerstörung beitragen. Du hast dieses Thema in Kassel und Lindau vertreten und bist – auch über eigene Untersuchungen – zu dem Ergebnis gekommen, dass die Erkenntnis der Hoffnungslosigkeit des eigenen Bemühens stärker dazu beiträgt, sein Verhalten zu ändern als etwa der Glaube, die Situation sei noch „zu retten“. Einige Deiner Vorlesungen hierzu sind auf YouTube abrufbar. Du hast die Genehmigung dafür von Veranstaltern manchmal gerne zugestanden bekommen, manchmal hast Du sie ihnen abgetrotzt.

Der Tod – zunächst der eines guten Freundes – ist früh präsent gewesen für Dich. Deinen hast Du auf eine beeindruckende Weise gestaltet. Du bedauertest, dass Dir kein Rotwein mehr schmecke. Und hast erzählt von der Freude, noch ein paar Schritte in den Wald machen zu können und Dich in das Moos zu legen. Vögel liebtest Du, vor allem Krähen - kluge, treue, uneitle und kooperative Vögel. Es war ein Geschenk, mit Dir in dieser Zeit sprechen zu können. Es ist auch Dein Umgang mit dem Sterben, der es vielen und auch uns so schwer macht, sich jetzt von Dir zu trennen. 

Du hast Sinn gesucht in Theorien und in Deinem Handeln. Mit Klarheit, Abstand und einer nur Dir eigenen Leichtigkeit sagtest Du zu manchen aktuellen Entwicklungen: Die Lage ist hoffnungslos - aber sie ist nicht ernst. Deine Arbeit, aber mehr noch Dein Augenzwinkern, Dein Humor und Deine liebevolle Frechheit, die man Dir nicht übelnehmen konnte, bleiben uns.

Danke, Cord, für das Glück, mit Dir Zeit gehabt zu haben.

Hermann und Susanne Staats

Geschrieben am12.01.2026um12:01

Christoph Müller, Winnicott Institut Hannover:

Im Namen des Winnicott Instituts danken wir Prof. Dr. Cord Benecke von Herzen für sein beispielhaftes, langjähriges und engagiertes Wirken für die Psychoanalyse. Mit seiner Haltung, seiner Menschlichkeit und seinem fachlichen Beitrag hat er viele Menschen tief berührt und begleitet.
Unsere Gedanken sind bei allen geliebten und liebenden Menschen, die um ihn trauern.

Geschrieben am12.01.2026um10:35

Bundesvorstand des bvvp:

Liebe Angehörige, 

Im Namen der Aktiven im Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) möchten wir Ihnen unsere große Betroffenheit über den viel zu frühen Tod von Prof. Cord Benecke aussprechen. Cord Benecke war ein außerordentlicher Mensch, und sein Tod erfüllt uns mit tiefer Trauer. 

Wir alle hatten, teilweise über viele Jahrzehnte, Kontakt mit ihm. Sein Engagement war so vielfältig, dass er nicht nur dem gesamten Bundesvorstand, sondern auch den Aktiven in verschiedenen Arbeitskreisen und Landesverbänden präsent war.

In zahlreichen gemeinsamen Begegnungen, zum Beispiel im Zusammenhang mit seinem QSP-Projekt, haben wir ihn als engagierten, fachlich fundierten Wissenschaftler erlebt, der zugleich durch seine humorvolle und herzliche Art Menschen für seine Arbeit begeistern konnte

Für unsere Profession war Prof. Benecke von großer Bedeutung: Mit seiner wissenschaftlichen Arbeit hat er die Psychotherapie als wirksame Heilmethode messbar gemacht, nachhaltig gefestigt und so echte Qualitätssicherung ermöglicht. Über viele Jahre kämpfte Cord Benecke mit der Profession für die Verfahrensvielfalt und für den psychotherapeutischen Nachwuchs. Wir erinnern uns mit Dankbarkeit an viele gemeinsame Veranstaltungen, an seine Vorträge und Gespräche mit ihm, an gemeinsame fachliche Arbeit. Wir alle kennen ihn als einen in einer Vielzahl von Bereichen aktiven Kollegen, dessen Austausch mit uns stets geprägt war von Klugheit, Besonnenheit und großer Menschlichkeit.

Sein wissenschaftliches Vermächtnis wird durch seine Nachfolger weitergeführt werden, und wir werden diese Arbeit weiterhin aktiv und wertschätzend begleiten.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und den Angehörigen, denen wir unser tief empfundenes Mitgefühl aussprechen. 

Für den bvvp:

Mathais Heinicke, Ulrike Böker und Bernd Aschenbrennner

Geschrieben am09.01.2026um20:44

Institut für Psychoanalyse Frankfurt (ipf):

liebe Familie Benecke, 

mit Bestürzung haben wir von Cords viel zu frühem Tod erfahren. Er war für uns nicht nur Kollege, Freund und Gegenüber, sondern ein Leuchtturm der Psychoanalyse im universitären Feld. Er hat die Psychoanalyse dort vertreten, gelehrt und psychodynamische Therapien beforscht. Mit großer Leidenschaft, die ansteckend war, hat er gezeigt, dass und wie Psychoanalyse hilft. Dass es fruchtbar ist und ein lebendiges Sein ermöglicht, die Abkömmlinge des Unbewußten verstehen zu wollen. Nun ist sein eigenes fruchtbares Leben so früh zu Ende gegangen. Wir werden sein Anliegen und das, was er angestoßen hat weitertragen und weiter unterstützen.

Für den Vorstand: Birgit Pechmann und Ulrike Seelig

Für die Ambulanz: Angela Dunker

Mit großer Trauer und in tiefer Anteilnahme

Geschrieben am09.01.2026um13:10

X. Surmelyeva, Dipl.Psycholgin und Psychoanalytikerin , Kollegin aus Lingen:

lieber Cord Benecke, 

Ich bin über ihren so frühen Tod sehr bestürzt und bin sehr traurig über diesen Verlust, die Besten gehen immer zu frühe!😌

 Ich war ihre Studentin und Diplomandin an der Universität Bremen, fast vor 20 jahren und habe die Diplom-Arbeit in der klinischen Psychologie zum Thema „Formen und Funktionen des Weinens in der Psychologie“ verfaßt unter ihrer Begleitung, und über 67 Seiten , mit einem kleinem Exkurs, von Biologie bis zur moderne Psychotherapie,. Am Ende dieser Arbeit habe ich meine eigene These widerlegt und  habe eine Fragestellung über die Wirkung des Weinens  in verschiedenen Phasen der Therapie gemacht. Wir wollten es irgendwann mit Ihnen ausbauen, irgendwann…. Tja, Dazu ist es leider nie gekommen. 

Sie waren schon damals sehr begeistert über die Forschungsideen und über meine „eigensinnige Thesen“, die ich selbst widerlegt habe. 😉 Aber Sie hatten es scherzhaft kommentiert, dass das mein wissenschaftlicher, judisch-östlicher Geist ist und haben meine Note dadurch nicht verschlechtert. Dafür war ich Ihnen sehr dankbar. Sie haben damals mich angeregt über Melancholie und Trauerarbeit nachzudenken, wofür ich Ihnen 5 Jähre später sehr sehr dankbar war. 

Ich denke, Ich bin sehr froh und dankbar, Sie kennengelernt zu haben als Prof. der klinischen Psychologie aber auch als Psychoanalytiker, Kollegen, Menschen  und unermüdlichen Forscher für Psychologie und Psychoanalyse. 

Sie werden mir und vielen anderen sehr fehlen, aber Sie werden auch in unseren Herzen weiter Leben, weil Sie dadrin einen Licht hinterlassen haben: Das Licht der Wissens und des Neugiers, das Licht der Wissenschaft und des Lernens, und dieser erloscht nie. Es wird weitergetragen.

Ich stiller Anteilnahme und in tiefster Trauerarbeit, 

Xenia Surmelyeva, Lingen

 

 

Geschrieben am09.01.2026um06:31

Jakob Müller & Cécile Loetz:

Lieber Cord,

auch wenn der Abschied letztlich unausweichlicher Teil des Lebens ist, schmerzt uns Dein Verlust sehr. Wir tragen unseren Austausch – etwa bis in die späten Stunden am Langeooger Strand – in dankbarer Erinnerung. 

Wir haben Dich sehr geschätzt und auch bewundert, Du warst ein Leuchtturm für die Psychoanalyse und die psychodynamische Welt. Dein mit Humor getragener unermüdlicher Kampfgeist hat uns geprägt wie bewegt.

Wir sprechen Cords Familie und allen, die ihm nahestanden, unser Beileid aus und wünschen, dass etwas von seiner Zuversicht und Lebensbejahung auch in dieser schweren Stunde auf sie übergeht.

Jakob Müller & Cécile Loetz

Podcast „Rätsel des Unbewussten“

Geschrieben am08.01.2026um20:56

Dr. J. Eichfelder Nervenarzt – Psychotherapie – Psychoanalyse FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie , Ambulanzleitung des Würzburger Institus für Psychoanalyse und Psychotherapie Tel. 0931 – 284608 Fax 0931 – 23103 Schiestlstr. 8, 97080 Würzburg, 3. OG www.dr-eichfelder.de:

Schon vor Jahren durfte ich den Kollegen Herrn Cord Bennecke kennen- und schätzenlernen. In seinen Referaten über die Psychoanalytische/Psychodynamische Forschung trat eine wohltuende Klarheit über die Möglichkeiten und Grenzen der verschiedenen zu Verfügung stehenden Forschungsmethoden hervor wie auch seine Konsequente Umsetzung in seinen Arbeiten nicht zuletzt für die psychotherapeutische Qualitätskontrolle. Sein Tod schmerzt mich sehr.

Die deutsche Psychoanalyse verliert einen wichtigen Repräsentanten und geschätzten Kollegen, der für uns nur Vorbild sein kann in seinem Engagement in schwierigen Zeiten!

Geschrieben am08.01.2026um20:56

Deutsche Gesellschaft für Individualpsychologie (DGIP):

Wir möchten der Familie von Cord Benecke unser aufrichtiges Beileid aussprechen. 

Mit großer Bestürzung nehmen wir Abschied von einem Kollegen, der die psychodynamische Gemeinschaft über viele Jahre hinweg mit außerordentlichem Engagement, fachlicher Klarheit und Beharrlichkeit geprägt hat. In der Zusammenarbeit im Rahmen der DGPT und darüber hinaus haben wir Cord Benecke als einen Menschen erlebt, der sich mit Nachdruck für ein theoriegeleitetes Verständnis von Psychotherapie und für die Sicherung der Verfahrensvielfalt eingesetzt hat.

Besonders hervorzuheben ist sein großer Anteil daran, dass im neuen Psychotherapeutengesetz der Verfahrensbegriff verankert wurde und die Verpflichtung zur Verfahrensvielfalt im Studium etabliert werden konnte – gegen erhebliche Widerstände und in einem langwierigen, zermürbenden Prozess. U.a. in der Initiierung und Leitung des QVA-Projekts zur Versorgungsrelevanz psychotherapeutischer Ausbildungsambulanzen wirkte er verbindend und konstruktiv über institutionelle Grenzen hinweg.

Cord Beneckes Wirken war getragen von einer tiefen Verantwortung für die gegenwärtige und zukünftige psychotherapeutische Versorgung und für nachfolgende Generationen von psychodynamischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Sein Tod hinterlässt eine Lücke, die wir als Fachgemeinschaft sehr schmerzlich spüren.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.

Im Namen des alten und des neuen Vorstands der DGIP

Geschrieben am08.01.2026um17:24

Dr. Heribert Blass:

Sehr geehrte Frau Benecke, sehr geehrte Familie Benecke,

zum viel zu frühen Tod von Cord Benecke möchte ich Ihnen mein tief empfundenes Mitgefühl ausdrücken. Sie haben einen Ihnen allen lieben Menschen verloren, und auch ich bin sehr traurig über seinen Tod - hatte ich doch gehofft, dass er seine schwere Erkrankung noch für längere Zeit bewältigen könnte. Im vergangenen Jahr hatte ich diesen Eindruck und diese Hoffnung.

Die internationale Psychoanalyse verliert in Cord Benecke einen hervorragenden Psychoanalytiker und psychoanalytischen Forscher, der in hohem Maße zur Präsenz und Zukunft der Psychoanalyse in der Gesellschaft und in den Wissenschaften beigetragen hat. Wir alle sind ihm und seinem unermüdlichen Engagement höchst dankbar, und auch ich werde ihn persönlich sowie im Namen der internationalen Kolleginnen und Kollegen in dankbarer und ehrender Erinnerung behalten.

Heribert Blass

Präsident der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPA)

Geschrieben am08.01.2026um12:50

Eckhard Frick:

Lieber Cord Benecke: Zuletzt warst Du bei uns am TUM-Klinikum für ein OPD-Training. Wir haben uns vor vielen Jahren beim europäischen Psychosomatik-Kongress in Lausanne kennengelernt, am S-Bahnhof.  Jetzt wünsche ich Dir eine gute Reise und vor allem eine gute Ankunft. Und allen, die Dir hinterher schauen, dankbare Erinnerung.

Eckhard Frick  

Geschrieben am08.01.2026um11:14

Claudia Schöchlin:

Wir haben uns vor langen Jahren in Lindau kennengelernt. Es war sehr lustig, so wie bei jeder unserer nachfolgenden seltenen Begegnungen. Mit Freude und Hochachtung habe ich Deinen beruflichen Weg verfolgt und bewundert, dass Du immer wieder begeistert von unserem/Deinem Beruf und den Herausforderungen im universitären Umfeld warst. Es ist schrecklich, dass Du so frühzeitig die Bühne verlassen musstest. Mein tiefes Beileid unbekannterweise zuallererst an Deine Familie, und auch an FreundInnen, PatientInnen und KollegInnen, die Dich schmerzlich vermissen werden. 

Geschrieben am07.01.2026um22:06

Marco Neuhaus:

Ich habe Sie nur über Kollegen gekannt, die bei Ihnen studieren durften, Nettes berichtet haben sowie über die soziale Medien mit Ihrem Profil. Ich habe Ihre Forschung und Ihr Engagement für die psychodynamischen Verfahren mit zunehmendem Interesse verfolgt und Ihre Arbeit rasch geschätzt. Die Nachricht Ihres frühen Todes macht mich betroffen und traurig. Ich wünschte, ich hätte Sie mal persönlich kennenlernen dürfen. Sie und Ihre Arbeit bleiben unvergessen. Mögen Sie in Frieden Ruhen.

Den Angehörigen mein ausdrückliches Beileid.

Geschrieben am07.01.2026um22:06

Frankfurter Psychoanalytisches Institut e.V.:

Liebe Familie Benecke, 

im Namen des Vorstands des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts möchten wir Ihnen unser aufrichtiges Beileid zum Verlust von Cord Benecke aussprechen. Wir wünschen Ihnen in dieser schweren Zeit viel Kraft. 

Cord Benecke wird uns in all seinen wertvollen Verdiensten für die Psychoanalyse stets in Erinnerung bleiben und schmerzlich fehlen. 

In stiller Anteilnahme 

Željko Čunović und Lisa Kallenbach-Kaminski für den Vorstand des FPI

Geschrieben am07.01.2026um19:05

Wulf-Volker Lindner:

Mein herzliches Beileid. Mitten aus dem Leben heraus - so jung.

Geschrieben am07.01.2026um17:34

Ulf Eßmüller:

Lieber Cord, es macht mich sehr traurig, dass du so früh gestorben bist. Leider habe ich erst jetzt erfahren, dass du schwer krank warst. Ich habe Deine Ideen immer sehr geschätzt, und hätte mir gewünscht, doch mehr in beruflichem Austausch mit Dir sein zu können. Leider ist das jetzt nicht mehr möglich. Alles Gute für Dich und deine Familie.

Geschrieben am07.01.2026um17:34

Berliner Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie (BIPP):

Zum Jahresbeginn erreicht uns die traurige Nachricht, dass Herr Professor Dr. Cord Benecke seiner schweren Krankheit am 30.12.2025 erlegen ist. Cord Benecke war ein inspirierender Wissenschaftler, der sich der schwierigen Aufgabe der empirischen Psychotherapieforschung unter Berücksichtigung der subjektgebundenen Erkenntnisprozesse der Psychoanalyse gestellt hat. Die Lehrenden und die Lernenden unseres Institutes wirken aus eigener Überzeugung und mit großem Engagement an der von Cord Benecke initiierten QVA-Studie mit, sie erfassen Patientendaten und dokumentieren Behandlungsprozesse. Zwei unserer Kollegen in Ausbildung haben mit unserer Förderung in dieser Studie Promotionsprojekte aufgenommen. Sein Tod ist ein großer Verlust für uns und für die Psychoanalyse, seinem  Wirken bleiben wir dankbar verbunden.

Der Vorstand

 

Geschrieben am07.01.2026um17:34

F. Wieser:

Als wir im Frühjahr 2023 am Ende eines Seminars auf Langeoog gemeinsam über die ‚Geburtsstunde der OPT‘ scherzten, lag noch so viel Neugier und Freude auf eine spannende Zukunft in der Luft. Es ist unfassbar traurig! Unermesslich wohl der Schmerz für seine Liebsten …

Geschrieben am07.01.2026um17:33

Heidi Spanl:

Lieber Cord, Dein Sterben in Frieden nach dieser langen Krankheit war wie Dein Leben etwas ganz besonderes und berührendes. Ich habe Dich in der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft DPG kennengelernt und  zusammengearbeitet. Unsere vielfältige psychoanalytische Situation in München hast Du mit viel Engagement und Geduld bereichert und unterstützt. Es war immer wieder so interessant und inspirierend mit Dir in den psychoanalytischen klinischen und wissenschaftlichen Diskurs einzutauchen. Viel zu früh bist Du von uns gegangen. Wir vermissen Dich sehr, doch Dein Werk wirkt weiter, ist unsterblich. In tiefer Trauer bin ich mit Dir verbunden. 

Geschrieben am07.01.2026um12:52

Babette Saebisch (DPG-Institut Frankfurt am Main):

Ach Mensch, Cord!

---

Alle Worte dazu, WAS Du alles Großartiges geleistet hast, sind hier schon gemacht.

Darum einfach nur ein tieftrauriges 'Adieu' an Dich, den fernen Freund, den ich so geschätzt habe.

Und meine demütige Anteilnahme an Deine Familie gerichtet: Es tut mir unfaßbar leid - Sie wissen von uns allen am besten und damit nun auch am schmerzlichsten, was uns ohne Cord in Zukunft fehlen wird. Ich wünsche Ihnen Kraft und daß Sie Trost finden. Ein schrecklicher Verlust.

In tiefer Trauer.

Babette

Geschrieben am07.01.2026um12:51

Alfred Adler Institut Berlin:

Mit großer Traurigkeit haben wir vom Tod des geschätzten Kollegen Cord Benecke erfahren. In diesen schweren Stunden sprechen wir seinen Angehörigen und allen Kolleginnen und Kollegen unser aufrichtiges Mitgefühl aus.

Der Vorstand des AAI Berlin 

Geschrieben am07.01.2026um12:46

Eva Kaczor:

Eva Kaczor

 

Lieber Cord,

zum ersten Mal fällt es mir schwer Worte an Dich zu richten. 

Du hinterlässt mit deinem Tod eine große Lücke und tiefe Traurigkeit. Die vielen Gespräche mit Dir, ob sie nun fachlich oder freundschaftlich waren (meistens eine Mischung aus beiden), waren stets von einer Leichtigkeit und humorvollen Art begleitet. Mit Dir konnte ich immer „frei Schnauze“ reden.

Ich danke Dir für alles, lieber Cord!

Alles wird fehlen, und alles bleibt in Erinnerung! 

An Deine Familie mein tiefstes Mitgefühl und viel Kraft.

Geschrieben am07.01.2026um07:16

Andrea Hartmann:

Lieber Herr Benecke,

ich wünschte, ich hätte Ihnen noch einmal geschrieben. Wir kannten uns nur von wenigen E-Mails, und ich hatte mich sehr gefreut über Ihre Meinung zu meiner Masterarbeit in Musiktherapie. Nun kann ich nur diesen stillen Gruß schicken und unbekannterweise Ihrer Familie viel Kraft in dieser Zeit wünschen.

Stille Grüße,

Andrea Hartmann

Geschrieben am06.01.2026um22:28

Patty, Jens, Vitus und Flora:

Liebe Aline, lieber Vincent, liebe Ilvy,
und alle, die um Cord trauern.

Wir haben im vergangenen Jahr Cords nachlassenden Gesundheitszustand miterlebt und waren tief beeindruckt und bewegt, wie er seine Krankheit getragen hat. Die Nachricht von seinem Tod hat uns sehr getroffen. Wir trauern mit euch.

Cord ist gegangen, aber er bleibt in den Erinnerungen – auch in unseren. Wir erinnern uns an einen liebevollen Vater, der Vincent und unserem Sohn Vitus bei den Besuchen viele schöne Momente beschert hat. Wir erinnern uns an einen offenen, herzlichen Menschen, mit dem Gespräche leicht und gleichzeitig tief sein konnten – fern der alten Heimat fühlt man sich automatisch ein Stück verbundener. Das hätte ruhig noch ein paar Jahre so weitergehen können, aber es hat nicht sollen sein.

All das werden wir vermissen. An all das werden wir uns erinnern!
Mögen euch eure Erinnerungen an Cord Kraft und Trost geben.

Geschrieben am06.01.2026um22:28

Michael Ermann:

Lieber Cord, danke - Du warst wunderbar! Ruhe in Frieden!

Michael

Geschrieben am06.01.2026um19:52

Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft (DPG):

Für die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft (DPG)

 

Mit großer Trauer nehmen wir die Nachricht vom Tod unseres Mitglieds, Prof. Dr. Cord Benecke auf. Er wird uns als Kollege, Forscher und für viele: als guter Freund sehr fehlen.

Unser besonderes Mitgefühl gilt der Familie. Wir wünschen Ihnen viel Kraft und Trost! 

Als Forscher vertrat er unerschrocken die Psychoanalyse in einer nicht einfachen Hochschullandschaft. In Kooperation mit der DPG führte er eine große Praxisstudie durch. Dass er ihre Ergebnispublikation im angesehenen Journal of Consulting and Clinical Psychology noch miterleben durfte, war ihm eine große Freude und tröstet uns.

Cord Benecke leitete viele Jahre die Forschungskommission der DPG und förderte in diesem Rahmen den wissenschaftlichen Nachwuchs durch die jährlich stattfindende Summer School.

Zeitweise geriet die Beziehung zwischen ihm und dem damaligen Vorstand der DPG in schwierige Fahrwasser. Es erfüllt uns jedoch mit Trost, dass die Beziehung zum DPG-Vorstand sich sehr gut entwickelt hat und schließlich vollständig ausgesöhnt war.

Der bodenständige Humor und seine unkomplizierte Art, auf Menschen zuzgehen, werden unvergessen bleiben.

Wir werden Cord Benecke ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Eckehard Pioch

Vorsitzender der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG)

 

Geschrieben am06.01.2026um19:51

Heike Winter, Psychotherapeutenkammer Hessen:

Sehr geehrte Familie Benecke,

mit tiefem Bedauern und großer Trauer habe ich vom viel zu frühen Tod von Professor Cord Benecke erfahren. Im Namen der Psychotherapeutenkammer Hessen möchte ich Ihnen unser aufrichtiges Beileid und unsere Anteilnahme in dieser schweren Zeit aussprechen.

Cord war nicht nur ein geschätztes Kammermitglied, sondern auch ein äußerst engagierter Lehrer, Forscher und leidenschaftlicher Vertreter berufspolitischer Belange. Als kluger, streitbarer Geist und lebendiger Gesprächspartner hat er viele von uns inspiriert und stets zum Denken angeregt. Sein Beitrag zur Psychotherapie und insbesondere der Psychoanalyse war herausragend, und sein Einsatz für die Weiterentwicklung unserer Profession bleibt unvergessen.

Wir verlieren mit ihm einen wertvollen Kollegen und einen geschätzten Menschen, dessen Engagement und Weisheit uns fehlen werden. Seine Ideen und seine Leidenschaft für unser Fachgebiet haben unzählige Spuren hinterlassen, die auch in Zukunft fortwirken werden.

In diesen schwierigen Stunden sind unsere Gedanken bei Ihnen und Ihrer Familie. Wir wünschen Ihnen viel Kraft und Trost, um diesen schmerzlichen Verlust zu bewältigen. Möge die Erinnerung an Cord Ihnen stets ein Licht auf Ihrem Weg sein.

Mit stillem Gruß und aufrichtiger Anteilnahme,

 

Heike Winter

Präsidentin

Geschrieben am06.01.2026um17:42

Sören Schröder:

Mein tiefes Mitgefühl und herzliches Beileid den Hinterbliebenen.

Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich im Studium mit seinem Lehrbuch gelernt habe und wie eindrucksvoll ich es dann einige Jahre später fand mit Cord auf einem analytischen Symposion zu diskutieren. Seine Großzügigkeit und der Wunsch zu verstehen, die menschliche Wärme im Kontakt und sein brillanter Geist haben mich tief beeindruckt. Er bestärkte mich mit n meinen Vorhaben und war stets bei Fragen ansprechbar.

Nicht nur die Familie oder auch unsere analytische Community haben mit seinem Tode einen großen Verlust zu betrauern. Gerade in der heutigen Zeit voller Unsicherheit und Despotismus brauchen wir Menschen solche Geister, wie Cord es war. 
 

Cord, du wirst mir (wie so viele) Vorbild bleiben.

In Trauer und Andacht

Sören Schröder (IfP Potsdam)

Geschrieben am06.01.2026um17:42

Sabine Morbitzer:

Lieber Cord,

viel zu früh bist Du von uns gegangen. Ich habe Dein Engagement und Deine Energie für die Psychoanalyse immer sehr bewundert und mit viel Freude mit Dir diskutiert. Gemeinsamen konnten wir uns über unsinnige Strukturen aufregen und über die Gremien schimpfen. Das war sehr entlastend.  Jetzt gilt es endgültig Abschied zu nehmen. Das ist sehr traurig.

In  Gedenken verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

Sabine

Geschrieben am06.01.2026um17:41

Lehrstuhl für Klinische Psychologie & Psychotherapie Universität Kassel:

Lieber Cord,

wir sind tieftraurig über Deinen Verlust und werden Dich sehr vermissen. 

Trotz all Deiner Verpflichtungen waren Dein Team, die Hochschulambulanz, die Hiwis, Praktikant:innen und die Studierenden in Kassel das Zentrum Deiner Arbeit. Du warst ein Professor, der nicht nur beliebt und bewundert war, sondern auch viele inspiriert hat – für psychoanalytische Therapie, Forschung, aber auch den eigenen Weg. Unsere Zeit in Kassel war geprägt von Forschungsbesprechungen, Ambulanzsitzungen, langen Kaffeepausen im dritten Stock, Abendessen im Café Nordpol oder den legendären Sommer- und Weihnachtsfesten – immer verbunden mit fachlicher Diskussion, viel Lachen und persönlichen Gesprächen.

Du hast Deinem Team große Freiräume geschenkt, flache Hierarchien und eine Kultur des Vertrauens gelebt. Du hast unterstützt, geschützt und ermutigt – mit Verständnis, Toleranz bei Fehlern und klarer Orientierung, wenn es nötig war. Selbst komplizierte Situationen, wie parallele Therapieausbildung und Promotion, hast Du mit Zuspruch und Geduld begleitet. Dein Gerechtigkeitssinn und Deine Großzügigkeit waren beeindruckend und prägend für uns alle.

Unser Mitgefühl gilt Deiner Familie, besonders Deiner Frau und Euren beiden Kindern. Wir wünschen ihnen viel Kraft für diese schwere Zeit.  

Du wirst in Kassel sehr fehlen, lieber Cord, und wir werden dankbar an all das erinnern, was wir durch Dich lernen durften.

Deine (ehemaligen) Mitarbeiter:innen der Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Uni Kassel

Geschrieben am06.01.2026um11:58

Dr. Peter Kramuschke:

Sehr geehrte Familie Benecke!

Wir fühlen von ganzem Herzen Ihren Schmerz anlässlich des Todes Ihres Ehemannes und Vaters mit! Wir wünschen Ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit sowie alle Unterstützung, die Sie alle jetzt brauchen. Wir haben Cord Benecke als engagierten und mitreißenden Lehrenden und Forschenden kennengelernt.

Im Namen des Vorstands des Alexander-Mitscherlich-Instituts, Kassel

P. Kramuschke

Geschrieben am05.01.2026um23:48

Silke Wiegand-Grefe & Joachim Grefe:

Cord: ein Vierteljahrhundert lustvoller, ernsthafter, kreativer, gern witziger, immer geistreicher Gespräche mit Deinem nie erschöpfbaren Ideenreichtum - wissenschaftlich, privat, (berufs-)politisch ...
Wir wünschen Dir eine gute Reise, Tigerjäger!
Und Deiner Frau und Deinen Kindern alle Unterstützung und Liebe. 

Geschrieben am05.01.2026um23:35

Für die Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München:

Mit größter Bestürzung haben wir vom viel zu frühen Tod von Prof. Dr. Cord Benecke erfahren.  Sein Tod hinterlässt in uns eine schmerzliche Lücke – fachlich wie menschlich.

Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass Cord Benecke über viele Jahre auch der Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München eng verbunden war  - als geschätzter Forscher, inspirierender Referent und kritischer, zugleich stets wohlwollender Gesprächspartner. Viele Kollegen und Kolleginnen der Akademie nahmen an seinen Forschungsprojekten teil, sei es als Forscher*innen oder als Studienteilnehmer*innen. Neben seiner wissenschaftlichen Klarheit und Kreativität beeindruckte weithin vor allem seine Persönlichkeit: Er begegnete Menschen mit außergewöhnlicher Freundlichkeit, unprätentiöser Offenheit und einem wunderbaren Humor und verstand es, Studierende wie erfahrene Kolleg*innen gleichermaßen mitzunehmen und zu begeistern.

Wir verlieren mit Cord Benecke auch einen langjährigen, wunderbaren Freund, der mit Unvoreingenommenheit und großem Interesse stets für wissenschaftliche, klinische und persönliche Fragen ansprechbar war. Wir werden ihn sehr vermissen.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir wünschen seiner Frau und seinen beiden Kindern in dieser schweren Zeit viel Kraft, Trost und Beistand.

Im Namen der Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München e.V. , senden ihr herzlichstes Beileid:

Dr. Natalia Erazo (AWA-Leitung ETh),

Prof. Dr. Susanne Hörz-Sagstetter (als Vertreterin des Wissenschaftlichen Beirats und Forschungsreferats),

Dr. Lena Sabaß (als Vertreterin der AWT)

Geschrieben am05.01.2026um20:42

Georg Walterskirchen:

Liebe Familie Benecke,

ich wünsche Ihnen Kraft und Zuversicht für die kommende Zeit! Mein mitfühlendes Beileid..
Ich schätze Cord als offenen, empathischen und weit über den Tellerrand blickenden Forscher und Praktiker der Psychotherapie. Seine wertvollen Denkanstöße regen weiter an und werden ihn so in uns weiterleben lassen.

In stiller Anteilnahme,

Georg Walterskirchen, Bielefeld und Landeck

Geschrieben am05.01.2026um20:42

Verena Günther:

Mein tiefstes Mitgefühl gilt Aline, Ilvy, Vincent und der Trauerfamilie.

Geschrieben am05.01.2026um20:40

Dr. med. Marco Wrenger:

„Wer so gewirkt im Leben,
wer so erfüllte seine Pflicht
und stets sein Bestes hat gegeben,
für immer bleibt er euch ein Licht.“

Sein Licht  strahlte weit und hell, und es wirkt nach.

Geschrieben am05.01.2026um20:40

Hanni Scheid-Gerlach:

Liebe Familie Bencke, ich erinnere mich an meine mit Cord gemeinsamen Zugfahrten nach Mannheim, unsere tollen und streitbaren Gespräche während unserer analytischen Ausbildung in Saarbrücken. Als Kollege streitbar, forschend und einfühlsam habe ich ihn stetig bewundert für sein Engagement. Leider ist er viel zu früh von uns gegangen. Ich werde ihn nicht vergessen. Hanni Scheid-Gerlach, Saarbrücken

Geschrieben am05.01.2026um10:05

Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier:

🕯️ In Trauer, Dankbarkeit und Erinnerung

Zwischen den Jahren bist Du, lieber Cord, leise und friedlich aus diesem Leben gegangen – und hast eine große Leerstelle hinterlassen. Für mich, die über viele Jahre in besonderer Resonanz mit Dir verbunden war, ist es ein schmerzlicher Verlust; ganz besonders gilt mein tiefes Mitgefühl Deinen Kindern Ilvy und Vinzent, Deiner Frau Aline sowie Deiner gesamten großen Familie.

Ich bin sehr dankbar, dass ich Dir bis zuletzt so nah sein durfte – ein tief berührendes und still tröstendes Geschenk.

Mit Dir verlieren wir einen herausragenden Psychoanalytiker, einen höchst engagierten Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Kassel, einen leidenschaftlichen Verfechter der Verfahrensvielfalt – und vor allem einen warmherzigen Menschen und für viele einen besonderen Freund.

Unermüdlich hast Du persönlich wie politisch gestritten: klug, beharrlich und stets getragen von einer tiefen Verantwortung für unser Fach, für die Psychoanalyse und für den Nachwuchs, der Dir spürbar am Herzen lag. Mit Deiner unermüdlichen Arbeit hast Du extrem Wertvolles für die Psychotherapie in Wissenschaft, Aus- und Weiterbildung, Praxis und Berufspolitik geleistet – von Deinem integrativen Lehrbuch über die Emotionsforschung und große Studien wie die DPG-Praxisstudie, die APS-Studie und das QVA-Projekt, bis hin zu Deinen vielfältigen OPD-Aktivitäten, Deinem Engagement für zahlreiche Fachverbände und für die Novellierung des Psychotherapeutengesetztes sowie Deiner prägenden Rolle als wissenschaftlicher Leiter der Lindauer Psychotherapiewochen.

Was über Deinen viel zu frühen Tod vielleicht ein wenig zu trösten vermag – neben dem Brahms-Requiem, das Du so geliebt hast –, ist eines Deiner Lieblingszitate, ein Satz von Václav Havel, der Dir bis zuletzt Hoffnung und Trost gegeben hat:

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht –
egal, wie es ausgeht.“

Cord, Du fehlst. 🤍
Als Kollege. Als Stimme. Als resonanter Freund. 

Und Du bleibst – in unserer Arbeit, in unserer Erinnerung, in dem Engagement, das wir in Deinem Sinne weiterführen - und in meinem Herzen.

Danke, lieber Cord. ✨
Eva-Lotta

Geschrieben am04.01.2026um23:21

Darina Augapfel, Frankfurt am Main:

Lieber Herr Prof. Benecke,

ich kenne Sie vor allem aus Lindau, wo ich über Jahre als verhaltenstherapeutische Kollegin in den Genuss Ihrer Kompetenz, Offenheit, und vor allem Ihrer Wärme und humorvollen spontanen Leichtigkeit gekommen bin. Dort begann schon im letzten April unser aller Bangen um Sie. Wir vergegenwärtigen uns seither immer wieder Ihre unerschütterliche Empathie, Ihre Klugheit, Ihren Schalk und Ihre Menschenfreundlichkeit, die wir nun schmerzlich vermissen und nie vergessen werden.

Meine Anteilnahme gilt nun vor allem Ihrer Familie, aber auch all jenen, denen Sie viel bedeutet haben. Sie bleiben in meinem Herzen!

Geschrieben am04.01.2026um18:18

Frank Schwab (prof. dr.// jmu_wü):

Mensch Cord, 
nun bist Du doch schon gegangen. Zuletzt hatte ich gehört, dass es Dir etwas besser ginge… Wir beide haben ja jahrelang im leicht modrigen Saarbrücker Keller in Gebäude 1 bei Rainer (Krause) zugebracht. Du und die Kollegen in Rauchschwaden gehüllt und schwer am psycho-analysieren. 
Die Psychoanalyse, das war Dein Ding, aber sowas von. 100% Person-Job- Fit. 

Du warst frech, witzig, provokant und als großer Netzwerker überwiegend charmant. Nur überwiegend, ja. Schließlich warst Du auch stolz darauf, als der unfreundlichste Kellner im Saarland zu gelten. Aber ich denke, es war eher eine Darth-Vader-artige benevolent narzisstische Selbstinszenierung (dark mode), als des Cords Kern. Geradezu beeindruckend war, dass Du stets aus einem Mensabesuch ein Wettessen gemacht hast, hatten wir angefangen, warst Du schon längst fertig. Natürlich lag das an deiner Kindheit … mit all den hungrigen und vielzähligen Geschwistern. Das kleine Landei Cord hat es weit gebracht in der Welt: Professor, Ehemann und Papa - in aufsteigender Reihung bzgl. Lebenswichtigkeit - großartig. Beinahe hätten wir uns ja auch in Kassel oder Würzburg wiedergetroffen - Wein getrunken, ein wenig über damals geredet - gelästert und uns selbst hochleben lassen. Daraus wird nu nix mehr - find ich Scheiße.

Geschrieben am04.01.2026um16:40

Birgit Bader, APH Hamburg:

Cord Benecke wird mir immer in Erinnerung bleiben. Ich habe ihm gerne zugehört mit seiner witzigen, kompetenten und empathischen Art, immer etwas frech, aber nie grenzüberschreitend und vor allem originell. Ein Ausnahmetherapeut. Sein geplantes Seminar bei uns in Hamburg konnte er leider nicht mehr durchführen. Er wird eine große Lücke hinterlassen, nicht nur in Lindau, sondern überhaupt in der therapeutischen Landschaft. Aber er hat Spuren hinterlassen, und das ist ein wenig Trost.
Liebe Familie Benecke, mein tiefstes, Beileid.

Geschrieben am04.01.2026um16:38

Dagmar Brunnhuber:

Mit großer Bestürzung spreche ich nicht nur persönlich, sondern auch als Vorsitzende der Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten in Bayern (VAKJP-BY), seiner Familie unser tiefstes Mitgefühl aus.

Mit ihm verlieren wir als Fachgemeinschaft einen herausragenden Psychoanalytiker, eine unermüdliche Stimme für die Vielfalt unseres Fachs und für viele von uns auch einen warmherzigen, nahbaren Menschen und Freund. Sein wissenschaftliches und berufspolitisches Engagement hat uns tief geprägt. Es wird unsere Aufgabe sein, an sein unermüdliches Wirken anzuknüpfen und die Ziele, für die er stand, weiterzuverfolgen.

Wir werden ihn als hoch geschätzten Kollegen und Freund schmerzlich vermissen.

In stiller Anteilnahme,

Dagmar Brunnhuber

Geschrieben am04.01.2026um10:05

Prof. Dr. Josef Christian Aigner, ehem. Universität Innsbruck:

Wer selbst einmal an schwerer Krankheit gelitten hat, weiß, was Cord durchgemacht haben mag.

Ich gedenke eines sehr kompetenten und lieben Kollegen, einst an der Uni Innsbruck, zuletzt bei den Lindauer Psychotherapiewochen 

und übermittle Frau und Kindern meine herzliche Anteilnahme

Geschrieben am04.01.2026um06:43

Dr. Matthias Sperl:

Lieber Prof. Benecke, lieber Cord,

Danke für alles, was du für die Psychologie getan hast – insbesondere für die Studierenden und den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Klinischen Psychologie und Psychotherapie. Deine Leistungen bleiben unvergessen und wirken weiter.

In stillem Gedenken,

Dr. Matthias Sperl
(Jungmitgliedervertreter im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychologie)

Geschrieben am04.01.2026um06:43

Trutz Brackhan:

Ich durfte Herrn Prof. Benecke als Student in Kassel miterleben. Neben seiner spürbaren Leidenschaft für Forschung hat er insbesondere durch seine einfühlsame und lebendige Art als Dozent und als frühes therapeutisches Vorbild meinen Weg und sicherlich auch den Weg vieler weiterer Studierender maßgeblich geprägt.

Allen Angehörigen möchte ich meine herzliche Anteilnahme ausdrücken und wünsche viel Kraft, Zeit und Raum, um den Verlust zu betrauern und Erinnerungen am Leben zu halten.

In trauriger Dankbarkeit, Trutz Brackhan

Geschrieben am03.01.2026um20:35

Susanne Ristea, Hogrefe Verlag:

Wir trauern um einen leidenschaftlichen Autor und wunderbaren Menschen. In dankbarer Erinnerung an eine immer gut gelaunte Zusammenarbeit bei der Fortführung und Buchweiterentwicklung der OPD-3-Inhalte, verabschieden wir uns mit großer Wertschätzung von Cord Benecke. Seine einmalige Art, Menschen zu begeistern und komplexe Inhalte mit einer gewissen Leichtigkeit und stets mit einem Augenzwinkern zu vermitteln, hat einfach Freude gemacht. In neuen Ideen sah er die Chance statt möglicher Hindernisse, pragmatische Lösungen waren ihm lieber als lange Diskussionen und bei Unklarheiten bevorzugte er ein persönliches Telefon- oder Videogespräch statt lange E-Mails zu schreiben ("so kann ich ihr Stirnrunzeln doch viel besser sehen…"). Wir werden ihn als Sprecher des OPD-Arbeitskreises schmerzlich vermissen.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt insbesondere seiner Familie, von der er oft gesprochen hat. 

Susanne Ristea, Hogrefe Verlag     

Geschrieben am03.01.2026um17:30

Harald Kaiser:

Lieber Cord, 

schon während meiner Diplomarbeit bei dir noch unter Prof. Krause konnte man erahnen, wie wichtig es dir ist, umsichtig und mit scharfem Verstand für eine Sache, die dir etwas bedeutet, zu streiten. Alles, was ich später von dir las, blieb, hat mich begleitete und bereichert. Deine Stimme wird sehr fehlen! 

Der Familie und den Angehörigen wünsche ich alle Kraft zum Abschiednehmen und Gedenken.  In stiller Trauer, Harald Kaiser 

Geschrieben am03.01.2026um17:30

Dennis Herlan:

Lieber Herr Professor Benecke,

wir haben uns nur einmal persönlich getroffen, kannten uns aber schon länger über online Kontakt. Schon früh haben Sie mich durch Ihre warme, offene und unaufgeregte Art beeindruckt. Gemeinsam mit Ihrem massiven Fachwissen und ihrem Kämpferherz für die Psychoanalyse haben Sie in mir und sicher auch vielen anderen ein Feuer entzündet, dass es sich lohnt für Dinge zu kämpfen auch wenn man anfangs vieleicht alleine ist. Es ist ein großer Verlust, dass Sie gehen mussten, Sie werden jedoch nicht vergessen sein. Sie haben für viele ein Vorbild geschaffen das inspiriert und motiviert - sei es als Person oder mit dem wofür Sie sich eingesetzt haben. 

Danke für alles!

Geschrieben am03.01.2026um16:19

Gaby Rösch:

Lieber Herr Benecke, ich durfte Sie insbesondere in Lindau einige Jahre erleben. Im vergangenen Jahr die Erkrankung schon sichtbar, was mich sehr berührt hatte. Sie werden fehlen. Vielen Dank. Ihrer Familie und Freunden meine herzliche Anteilnahme, viel Kraft und Raum und Zeit zum Abschied nehmen und Erinnern. In stillem Gedenken, Gaby Rösch 

 

Geschrieben am03.01.2026um15:15

Udo Porsch:

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Prof. Dr. Cord Benecke, einem herausragenden Psychoanalytiker und Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie. Er war ein überaus netter und engagierter Kollege, der streitbar für seine Sache eintrat, ohne dabei jemals verletzend zu sein. Dabei blieb Cord Benecke stets unprätentiös und uneitel; er war witzig, begeisternd und besonders offen und unterstützend gegenüber den jüngeren Kolleginnen und Kollegen.

Auch in fachlicher Hinsicht war Cord Benecke ein großer Kämpfer für die akademische Psychoanalyse. Er gehörte zu denjenigen, die mit seiner unermüdlichen Forschungsarbeit äußerst wichtige Akzente gesetzt hat. Sein viel zu früher Tod hinterlässt – sowohl menschlich als auch fachlich – eine kaum zu schließende Lücke; wir werden ihn sehr vermissen.

Geschrieben am03.01.2026um15:14

Schneider Thomas:

Sehr geehrte Fam. Benecke,

In tiefer Trauer nimmt die D3G Abschied von Prof. Dr. Cord Benecke, der als einer der profiliertesten Vertreter psychodynamischer Psychotherapie in Forschung, Lehre und Versorgung viele von uns geprägt hat.
Seine Arbeit zur klinischen Emotions- und Psychotherapieforschung, sein Engagement für die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik und seine unermüdliche Beteiligung an der Ausbildung von Psychotherapeut:innen werden weit über seine Lebenszeit hinaus wirksam bleiben.
Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen, denen wir Dankbarkeit für all das aussprechen, was er an Zeit, Kraft und Inspiration in die gemeinschaftliche psychodynamische Arbeit eingebracht hat.
Den Kolleg:innen, Mitarbeitenden und Studierenden, die mit ihm verbunden waren, fühlen wir uns in einem Netz geteilter Trauer und dankbarer Erinnerung verbunden – in dem Bewusstsein, dass seine fachliche Klarheit, menschliche Zugewandtheit und sein Humor unsere gruppenanalytische und psychodynamische Kultur nachhaltig mitgestaltet haben.
In stillem Gedenken und dankbarer Verbundenheit  
für die Deutsche Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie (D3G).

im Namen des Vorstandes

Thomas Schneider

Geschrieben am03.01.2026um11:58

Marie W.:

Lieber Cord,

Du warst ein Riesen Vorbild für mich. Dein mitreißender Enthusiasmus, deine Lebensfreude, dein Humor und deine scharfsinnige Klugheit bleiben unvergessen. Die Nachricht von deinem Tod ist sehr erschütternd und unfassbar traurig. Der einzige Trost ist, dass dein Wirken und dein Sein, durch alle die dich gekannt und geschätzt haben, weiterleben wird. Trotzdem bleibt eine große Lücke. Mein tiefes Mitgefühl den Angehörigen. 

Mach’s gut! 

Geschrieben am03.01.2026um06:10